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Kryptowährungen im Duell: Bitcoin und seine Konkurrenten

Kryptowährungen sind in den letzten Jahren zu einem globalen Megatrend geworden. Die ursprüngliche Vision einer digitalen Währung ohne Kontrolle durch Regierungen oder Banken hat eine ganze Generation in ihren Bann gezogen. Gestartet hat diese Revolution 2008 mit der Veröffentlichung des Bitcoin-Whitepapers. Doch inzwischen ist die Zahl der digitalen Währungen auf weit über 10.000 explodiert.

Nach wie vor ist Bitcoin die klare Nummer 1 am Kryptomarkt. Der Marktanteil liegt stabil bei über 40% und auch in der öffentlichen Wahrnehmung ist Bitcoin gewissermaßen das “Digitalgold” der Kryptowelt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Insbesondere Ethereum mit der zweitgrößten Marktkapitalisierung hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt.

Kryptowährungen im Duell: Bitcoin und seine Konkurrenten

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die wichtigsten Mitbewerber von Bitcoin: Wie sind sie entstanden, wo liegen die Unterschiede und wer hat die besten Zukunftschancen? Wir skizzieren die Stärken und Schwächen von Bitcoin und gehen im Detail auf Alternativen wie Ethereum, Litecoin oder Ripple ein.

Abschließend blicken wir kurz in die Glaskugel: Wird Bitcoin weiter die Nase vorn haben oder kommt es zu einem Führungswechsel im digitalen Währungsmarkt? Oder ist auch ein Szenario denkbar, bei dem verschiedene Kryptowährungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche koexistieren? Lesen Sie mehr in unserem ausführlichen Vergleich!

Klar ist: Die Zukunft des Geldes wird digital und dezentral sein. Das Rennen ist noch völlig offen. Für risikobewusste Anleger ergeben sich damit enorme Investmentchancen. Aber auch die Beobachterrolle lohnt sich, denn wir erleben hier Revolution in Echtzeit!

Bitcoins Aufstieg und Dominanz

Bitcoin bleibt die klare Nummer 1 unter den Kryptowährungen. Der Marktanteil liegt konstant über 40%, und Bitcoin ist für viele Menschen das Gesicht der Blockchain-Revolution. Interessanterweise hat der Aufstieg von Handelsplattformen, darunter auch Immediate Connect, wesentlich zur Popularisierung und Akzeptanz von Bitcoin beigetragen. Aber wie kam es dazu?

2008 veröffentlichte eine bis heute unbekannte Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das Bitcoin-Whitepaper. Darin skizzierte Nakamoto die Vision einer digitalen Währung, die auf einer öffentlich einsehbaren Blockchain basiert. Diese Blockchain ist im Grunde eine dezentrale Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden.

Das revolutionäre an Bitcoin war, dass zum ersten Mal eine digitale Währung existierte, die ohne zentrale Kontrollinstanz wie eine Zentralbank oder Finanzbehörde auskam. Bitcoin basiert auf einem System namens Proof-of-Work, bei dem sogenannte Miner mit ihrer Rechenleistung die Sicherheit des Netzwerks garantieren und dafür in Bitcoin entlohnt werden.

In den ersten Jahren fristete Bitcoin ein Nischendasein, aber seit 2017 ist der Kurs explodiert. Auch institutionelle Investoren und börsennotierte Unternehmen steigen immer mehr in den Kryptomarkt ein. Für sie ist Bitcoin aufgrund der hohen Marktkapitalisierung und Liquidität die erste Anlaufstelle.

Die wichtigsten Bitcoin-Konkurrenten

Bitcoin ist zwar immer noch die klare Nummer 1, aber die Konkurrenz schläft nicht. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Alternativen:

Ethereum

Ethereum ging 2015 an den Start und erweitert das Konzept der Blockchain um sogenannte Smart Contracts. Das sind Computerprotokolle, mit denen Vertragsbedingungen oder komplexere Funktionen in die Blockchain integriert werden können.

Auf Ethereum basieren inzwischen tausende von Tokens und Kryptoprojekten. Auch das Konzept der dezentralen Finanzwelt (DeFi) baut in großen Teilen auf Ethereum auf. Nach Marktkapitalisierung ist Ethereum klar die Nummer 2 im Kryptomarkt.

Litecoin

Litecoin gilt als kleiner Bruder von Bitcoin und hat sich bei Transaktionen von kleineren Beträgen etabliert. Das Netzwerk ist schneller als Bitcoin und basiert wie dieses auf einem Proof-of-Work-System. Allerdings kommt ein anderer Algorithmus zum Einsatz.

Litecoin orientiert sich eng an Bitcoin, möchte aber mit schnelleren Transaktionen und geringeren Gebühren punkten. Bislang spielt Litecoin mit einem Marktanteil von unter 2% nur eine untergeordnete Rolle.

Ripple

Bei Ripple handelt es sich ebenfalls um eine Kryptowährung, die aber in ein Zahlungsnetzwerk namens RippleNet eingebunden ist. RippleNet ermöglicht schnelle und kostengünstige Zahlungen für Finanzinstitute. Im Gegensatz zu Bitcoin und Ethereum basiert Ripple nicht auf einem Blockchain-System, sondern auf einer selbst entwickelten Distributed-Ledger-Technologie.

Das Rennen um die Blockchain-Vorherrschaft

Abschließend stellt sich die Frage, ob Bitcoin seine Vormachtstellung im Blockchain-Universum langfristig behaupten kann oder von der Konkurrenz überholt wird.

Prognosen sind zwar schwierig, aber vieles deutet darauf hin, dass Bitcoin auch in Zukunft eine zentrale Rolle als Wertaufbewahrungsmittel einnehmen wird. Das liegt unter anderem an diesen Faktoren:

  • Hohe Sicherheit durch enorme Hash-Rate des Bitcoin-Netzwerks
  • Wachsendes Vertrauen bei institutionellen Investoren und Unternehmen
  • Zunehmende Integration von Bitcoin bei Zahlungsdienstleistern
  • Bitcoin als “digitales Gold” in volatilen Zeiten besonders gefragt

Ethereum hat gute Chancen, Bitcoin bei der Anwendungsvielfalt (Smart Contracts, Tokens, DeFi) langfristig zu überholen. Als tatsächliches Zahlungsmittel für alltägliche Transaktionen kommen aber eher andere Kryptowährungen wie Bitcoin Cash oder Litecoin in Frage.

Insgesamt ist es aber gut möglich, dass nicht eine einzelne Kryptowährung das Rennen macht. Stattdessen können verschiedene Digitalwährungen für unterschiedliche Zwecke koexistieren.

Bitcoins Stellung als Urgestein und Trendsetter wird ihm aber auf absehbare Zeit einen Platz in den Top 5 sichern – selbst wenn die eine oder andere Kryptowährung der zweiten und dritten Generation irgendwann höhere Marktanteile erreichen sollte.

Fazit

Bitcoin bleibt die dominierende Kryptowährung, aber die Konkurrenz schläft nicht. Insbesondere Ethereum hat gute Chancen, bei der Vielfalt der Anwendungen zu Bitcoin aufzuschließen oder es sogar zu überholen.

Als digitales Gold und Wertaufbewahrungsmittel bleibt Bitcoin aber vorerst die Nummer 1. Kleinere Kryptowährungen wie Litecoin oder Bitcoin Cash kommen eher als Zahlungsmittel für Alltagstransaktionen in Frage.

Es ist gut möglich, dass verschiedene Digitalwährungen parallel für unterschiedliche Anwendungen bestehen bleiben. Aber Bitcoin hat gute Chancen, auch langfristig eine Top-5-Position zu behaupten.